Dec 11

For mental illness, pretty much the same rules apply as for the body: the sooner you treat it, the better the prognosis. Researchers at the Department of Psychiatry of the RUB clinic in Bochum, Germany developed a concept for early detection and treatment of schizophrenia that already “clicks” at the first signs of the disease. An early treatment of schizophrenia patients in preliminary stages of the disease also reduces the risk of the disorder turning chronic.

For early detection, delusional symptoms, fleeting hallucinations, cognitive flexibility and general intelligence are analyzed. But until recently, one important factor often remained unconsidered according to the researchers: ‘social cognition’. The ability to empathize with others and to process emotional stimuli is often significantly impaired in the early stages of schizophrenia, regardless of other symptoms. Accordingly, psychoeducative methods are often more effective for treatment that antipsychotic drugs. Imaging studies demonstrate that the brain areas responsible for social cognition also show reduced activity in schizophrenic patients. It is the first time such research has been done for patients in the early stages of psychoses.

Source: MedAustria, Ruhr-Universitätsklinik Bochum (www.lwl.org)

More on the topic: Literaturtipps zum Thema “Psychosen” (german language)

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Thoughts on “Schizophrenia: early treatment helps”:

  1. Comment by Janos:

    Unter Wasser – Ein bildlicher Vergleich

    Bild 1

    Ich stehe mit anderen im trüben Wasser unter der Wasseroberfläche. Die einzige Verbindung nach oben sind die langen Strohhalme, durch die wir mit Luft versorgt werden.
    Nach einiger Zeit beginne ich zu überlegen, ob es einen Ausweg aus dieser Lage gibt, eine Verbesserung der Situation.Gehen wäre eine Möglichkeit. Doch ist es effizienter unter Wasser Schwimmbewegungen zu machen.

    Bild 2

    Ich probiere zu schwimmen und tatsächlich bewege ich mich von der Stelle bis das Wasser klarer wird. Ich nähere mich der Oberfläche und sehe teilweise schon durch die Oberfläche durch. Schiffe passieren meine Position.

    Bild 3

    Ich frage mich:“ Was hindert mich daran aufzutauchen.“ Nachdem ich keine Antwort auf die Frage finde, mich also nichts hindern kann, durchdringe ich die Oberfläche. Kurzfristig ist das grelle Sonnenlicht ungewohnt. Doch derart klar zu sehen, gibt mir die Stärke das noch „unsichere“ Land anzupeilen.

    Bild 4

    Der Strand kommt immer näher. Ich frage mich wieder:“ Was hindert mich an Land zu gehen.“ Nachdem mich nichts zurückhält, und das Auftauchen bereits nur vorteilhaft war, schwimme ich an Land. Ich lasse mich bis ans Ufer treiben und steige langsam aus dem seichten Wasser. Die ersten Schritte sind ungewohnt und die trocknende Haut fühlt sich etwas unangenehm an. Doch an Land fühle ich mich wieder als Teil der Handelnden, als vollwertiges menschliches Wesen.

    Als Erinnerung nehme ich mir meine Zeit als unter Wasser Stehender, Tauchender und Schwimmender mit. Ich frage nicht nach, wie ich ins Wasser kam, sondern habe nur die Sicherheit, falls ich wieder im Wasser stehen sollte kann ich jederzeit an Land schwimmen.
    Es ist ein Gefühl der Sicherheit sich vergegenwärtigen zu können, wie hoch einem das Wasser zum Hals steht.


06.01.16